Giftige Pflanzen & Co.

Nicht alles was wir Menschen schön finden, gehört unbedenklich in einen  " Hundegarten " !

Viele Hundebesitzer haben in Ihrem Garten Pflanzen die giftig sind und wissen gar nichts davon. Nachfolgend eine Auflistung dieser giftigen Pflanzen. Aber auch andere Dinge des normalen Lebens können für den Hund eine große Gefahr darstellen :

Chemikalien, die in Haushalt und Garten verwendet werden, z. B. Dünger, Insektizide, Pflanzenschutzmittel, Reinigungsmittel

Münzen. Einige Münzen enthalten Zink, was zu Erbrechen, Anämie oder zum Ableben führen kann, wenn das Metall von einem Heimtier aufgenommen wird.

Schokolade. Bereits 30 g einer ungesüßten Kochschokolade können für einen kleinen Hund tödlich sein. Milchschokolade ist weniger giftig, aber wenn Hunde genügend Mengen davon fressen, können sie trotzdem ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommen.
 

Zwiebeln Die Schwefelverbindungen in der Zwiebel zerstören die roten Blutkörperchen der Tiere. Eine mittelgroße Zwiebel kann für einen fünf Kilogramm schweren Hund tödlich sein.
 

Frostschutzmittel schmeckt süß, so dass Hunde es gern vom Garagenboden oder von der Auffahrt lecken. Doch bereits ein Teelöffel davon kann zu irreversiblen Nierenschäden und bei einem kleinen Hund zum Tod führen. Wischen Sie verschüttete Frostschutzmittel sofort gründlich auf.

Medikamente für den menschlichen Gebrauch können für Hunden eine ganz andere und unter Umständen gefährliche Wirkung haben

Nikotin (Tabak) Tödliche Dosis: 5-25 g getrockneter Tabak (also ein Zigarettenstummel, oder Kautabak) Symptome: Erregung, Muskelzittern, Erbrechen, speicheln, erhöhte Atem- + Herzfrequenz, Krämpfe, Bewegungsstörungen, Kreislaufkollaps. Hunde und Katzen sind betroffen. Jedoch sind vor allem Jungtiere gefährdet, da diese sehr neugierig sind und versuchen alles zu kauen. Trink der Hund z.B. aus einer Pfütze in der Zigarettenkippen liegen, kann dies tödlich enden.

Obstkerne (Kirschen, Pflaume, Aprikose,etc.) Bei zerhackten, zerbissenen Kernen : Blausäure. Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Atemenot, Krämpfe bis hin zum Tod

Weintrauben und Rosinen

Die meisten von uns wissen, dass Weintrauben im "Übermass" (?) zu Vergiftungs-"Erscheinungen" bei Hunden führen können. Doch kaum jemand WEISS!!!!! das die Aufnahme von Weintrauben (gerechnet auf kg/KM) für einen Hund TÖDLICH sein können und zwar sehr KURZFRISTIG.

Weintrauben und Rosinen sind giftig für Hunde

(animal / Marburg, 1.12.04) Unabhängig voneinander warnen jetzt das amerikanische Animal Poisons Control Center (ASPCA) und das britische Institut Veterinary Poisons Information vor Weintrauben. Auffällig oft haben Hunde nach dem Verzehr von Weintrauben schwere Symptome von Vergiftung gezeigt: Magenkrämpfe, Erbrechen und Durchfall. In einigen Fällen trat sogar Nierenversagen auf. Die Tierärzte der Institute vermuten, dass Rosinen sogar noch gefährlicher für Hunde sein können, da sie den giftigen Stoff konzentrierter enthalten.

Bei der Analyse dieser Daten stießen die Forscher auf merkwürdige Vergiftungen bei 19 Hunden (zehn in den USA und neun in Großbritannien). Alle Hunde hatten unterschiedlich große Mengen an Weintrauben oder Rosinen gefressen - Leckereien, die man eigentlich als harmlos einstufen würde. Die Trauben gehörten unterschiedlichen Sorten an und waren weder mit Spritzmitteln noch anderen chemischen Mitteln oder Schwermetallen übermäßig belastet. Die Symptome der Hunde glichen sich: Einige Stunden nach dem Verzehr der Früchte erbrachen sich die Tiere und wurden appetitlos. Durchfall und Bauchschmerzen stellten sich bei einigen Hunden ein. Nach 24 Stunden zeigten die am schwersten betroffenen Hunde die Symptome eines Nierenversagens. Sie wurden sehr ruhig bis lethargisch und konnten kein oder nur noch wenig Wasser lassen.
Bei Blutuntersuchungen stellten die behandelnden Tierärzte neben dramatisch erhöhten Nierenwerten auch eine Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) fest. Von den zehn amerikanischen Hunden überlebten nur fünf Tiere.

Bei Verdacht auf eine Weintraubenvergiftung sollten Sie mit Ihrem Hund schnellst möglichst zu einem Tierarzt gehen, um dem Nierenversagen vorzubeugen. Eventuell kann das Gift im Darm mit Aktivkohle gebunden werden. Bei schweren Vergiftungen sollte der Hund vom Tierarzt stationär aufgenommen und mindestens 48 Stunden lang unter Kontrolle der Blutwerte mit Infusionen versorgt werden.

Auch die Dosis, die den Weintraubengenuss zum Gift für den Hund macht, ist noch nicht bekannt. Die amerikanischen Forscher schätzen, dass umgerechnet 11,6 Gramm (g) Trauben pro Kilogramm (kg) Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen
führen können (also bei einem 20 kg schweren Hund rund 232 g Trauben). In Großbritannien ermittelten die Wissenschaftler, dass etwa 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben.

Wichtig ist, die Hunde nicht erst auf den Geschmack zu bringen, dam
it sie sich nicht selbst bedienen.

 

Pflanzen. Viele davon sind lebend oder in getrockneter Form giftig. Holen Sie sich in einer Gärtnerei Informationen zu den Pflanzen, die Sie kaufen wollen. Im Zweifelsfall sollten die Pflanzen außerhalb der Reichweite Ihres Hundes aufgestellt werden.
 

    

Giftige Zimmerpflanzen

  • Agave
  • Alpenveilchen
  • Azalee
  • Bogenhanf
  • Christusstern
  • Chrysantheme
  • Clivie
  • Datura
  • DieffenbachieEfeu
  • Efeutute
  • Einblatt
  • Farne
  • Fensterblatt
  • Flamingoblume
  • Geranie
  • Gummibaum
  • Hortensie
  • Kolbenfarn
  • Madagaskarpalme
  • Oleander
  • Passionsblume
  • Philodendron
  • Porzellanblume
  • Purpurtute
  • Schefflere
  • Weihnachtsstern
  • Zimmerkalla
  • Wandelröschen
 

 

Giftige Gartenpflanzen

  • Blauregen
  • Buchsbaum
  • Buschwindröschen
  • Efeu
  • Eisenhut
  • Fingerhut
  • Geißblatt
  • Geißklee
  • Ginster
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Hyazinthe
  • Kaiserkrone
  • Lupinien
  • Maiglöckchen
  • Mistel
  • Mohnblume
  • Narzissen
  • Robenie
  • Rhododendron
  • Rittersporn
  • Schlüsselblume
  • Seidelbast
  • Tulpen
  • Wolfsmilch

Giftige Wildpflanzen

  • Bärlauch
  • Bilsenkraut
  • Hahnenfuss
  • Hundspetersilie
  • Riesenbärenklau
  • Schierling
  • Schöllkraut
  • Tollkirsche
  • Wüterich

Aber nun nicht gleich hysterisch werden, in der Regel haben Hunde einen natürlichen Instinkt dafür, was für sie wirklich giftig ist. 

Aber trotzdem heißt es, immer den Hund gut beobachten, falls die eine oder andere Pflanze doch evtl. in erreichbarer Nähe für den Vierbeiner ist !!!!